cMP² - Windows XP Optimierungen
   




               Index :


  • 1  - Windows Systemsteuerung

  • 2  - Startmenü löschen

  • 3  - Soundkarte

  • 4  - Gerätemanager

  • 5  - Dienste

  • 6  - Windows Kernel

  • 7  - Registry

  • 8  - AWE : Addressed Windows Extentions

  • 9  - XPlite

  • 10- Minlogon

  • 11- BIOS



5043d097a830f02092012.jpg


Betriebssystem  :

Nachdem cMP und cPlay eingestellt sind, können wir uns der Optimierung von Windows widmen.
cMP² ist zwar schon auf der Standardplattform von Windows sehr überzeugend, aber das XP-Betriebssystem bietet die Möglichkeiten, die Audioperformance deutlich zu steigern indem Treiber, Chips des Motherboards und alle unnötigen Prozesse des Betriebssystems abgeschaltet werden. Diese tragen im Wesentlichen zu dem unruhigen Stromverbrauch,
und die damit verbundene Wärmeentwicklung von Computern bei.
Die Analogie zum Tuning eines Formel 3-Boliden ist erlaubt, denn obwohl die einzelnen Teile
im cicsMemoryPlayer den neusten und schnellsten Stand der Technik entsprechen, so wird das "Gewicht" des Betriebssystems (speziell mit dem Minlogon) auf ein absolutes Minimum reduziert.
Das Argument daß Audio nur Bit-Perfekt sein muß, gilt hier nicht, denn Unruhe -und somit Jitter, ist schlichtweg die Ursache für hörbare Unterschiede im digitalen Domain.
Mehr zum Thema Jitter --> die wissenschaftlichen White Papers von Julian Dunn.


Es hat sich gezeigt/gehört, dass jeder Schritt der Reduzierung des Betriebssystems dazu beiträgt, die Dynamik, die Plastizität und die Fokussierung der Wiedergabe zu erhöhen. Zu Beginn der Abmagerung sind die einzelnen De-aktivierungen & Konfigurationen eher gering wahrnehmbar, mit Fortschreiten der Maßnahmen aber immer deutlicher.
In sehr hochwertigen Anlagen sind manche Maßnahmen gar dramatisch.

Sehr versierte cMP²-Nutzer haben das XP deutlich weiter reduzieren können als es diese Anleitung vorsieht. Größen des Betriebssystems von weniger als 16MB wurden erzielt (zum Vergleich, Win7 ist mehr als 40 Mal so groß)!
Der Taskmanager gibt Auskuft über die Größe des Betriebssystems und man kann hier Schritt für Schritt beobachten wie XP durch die Optimierungen abnimmt.



1. XP Optimierung in der Systemsteuerung

1.1- Software -> Programme Entfernen/Hinzufügen: Alle nicht relevanten Programme entfernen.

1.2- OrdnerOptionen -> Ansicht: Verborgene Dateien anzeigen.
Hier auch unter Anzeigen -> Offline Dateien: Offline Dateien ermöglichen Häkchen entfernen.

Danach über Laufwerk C: den Ordner: C:Windows.inf  finden und die Datei Sysoc.inf
 mit Notepad aufmachen. In diesem Ordner alle Einträge ‘HIDE’ oder ‘hide’ entfernen -> Speichern.

1.3- Software -> Programme Entfernen/Hinzufügen. Rechts Windows Komponenten Entfernen/Hinzufügen.

Folgende Komponenten entfernen :


  • Fax
  • Indexing
  • Internet und Informations Dienste
  • Message Queuing
  • MSN Explorer
  • Outlook Express
  • Terminal Server
  • Windows Media Player
  • Windows Messenger
  • Aktualisierung von Stammzertifikaten


500bf20b58e4022072012.jpg

Unter dem Menüpunkt Zubehör diesen direkt doppelt-klicken und nur die drei ersten Einträge beibehalten (Desktophintergrund, Dokumentenvorlagen & Mauszeiger). Den Rest deaktivieren und den Konfigurator fertigstellen.

Netzwerk Dienste
doppelt-klicken und alle Einträge deaktivieren. Konfigurator fertigstellen.


1.4- Anzeige -> Einstellungen -> Erweitert -> Problembehandlung. Hier die Hardware Beschleunigung auf keine setzen.

Auch Write Combining de-aktivieren.

500bf63d82e3522072012.jpg

1.5- System -> Erweitert -> Leistung -> Visuelle Effekte.
Hier für Beste Leistung einstellen. Übernehemen drücken und Neustart des Computers.

500bf7889ae9a22072012.jpg

1.6- Anzeige -> Einstellungen.

Hier die Farbqualität auf niedrigste Stufe setzen (16Bit).
Unter dem Menüpunkt Bildschirmschoner diesen de-aktivieren.
Unter dem Menüpunkt Desktop Hintergrundfarbe Schwarz wählen.

1.7- Energie Optionen

Alle Einstellungen auf Nie bzw. Dauerbetrieb setzen


1.8- Datum und Zeit

Sommerzeit und Zeitsynchronisierung über das Internet de-aktivieren.


1.9- System

Unter dem Ordner Erweitert folgende Optimierungen :

Leistung /Visuelle Effekte : -für beste Leistung einstellen,
und unter Erweitert die Punkte für Hintergrund Dienste und SystemCache setzen.

Dann den Knopf Ändern unter Virtuellen Speicher drücken. Hier Keine Auslagerungsdatei . und anschließend Knopf "Festlegen" und bestätigen. Neustart.

Zurück im System -> Erweitert, nun Start und Wiederherstellen wählen und alle 5 Häkchen entfernen.

500bfdd57f09a22072012.jpg


Im System unter Automatische Updates: diese de-aktivieren.
Im System unter Wiederherstellen: diese deaktivieren.
Im System unter Remote: beide Häkchen entfernen.
Im System unter Erweitert -> Fehlermeldungen drücken und Fehlermeldungen deaktivieren (aber Benachrichtigen falls dies erwünscht ist)

1.10- Benutzerkonten -> Die Weise wie Benutzer An- und Abmelden.
Hier die Willkommens Anzeige und Schnelle Benutzer Umschaltung de-aktivieren.
Alle Offline Dateien de-aktivieren.




2- Automatische Programstarts de-aktivieren:

Gehe zu: C:/Dokumente und Einstellungen/Alle Benutzer/Startmenü/Programme. Hier alle Einträge löschen die möglich sind. Bitte für alle Benutzer wiederholen.


3- Soundkarte

Sound und Audio -> Gerätemanager. Die Soundkarte anwählen und Rechts-klick.
Knopf Eigenschaften drücken.
Hier das Häkchen :Do not map through this device markieren.
Die MIDI und die MIXER Funktionen völlig de-aktivieren.

Sound und Audio -> Sounds.
Soundschema auf Keine Sounds stellen und Volumenregler auf Maximum.


4- Gerätemanager :

Geräte und Chips auf dem Motherboard (Platine) verbrauchen viel Strom und verursachen Datenverkehr im System. Diese Elemente belasten die Stromversorgung und tragen zum erhöhtem Jitter bei.
Je mehr wir abstellen können, um so besser.

Gehe über die Systemsteuerung ins Menü : System -> Gerätemanager

501a9c7ee89fe02082012.jpg

501a9cb9d72d502082012.jpg


Hier schalten wir alles ab bzw. de-aktivieren was möglich ist.
Dies ist eine ganze Menge, aber bitte mit Vorsicht und immer wieder nach 3-5 Deaktivierungen das System neu Starten und Testen!

Die verschiedenen Geräte können beim Anklicken erweitert werden.
Folgende Geräte mit Rechts-klick de-aktivieren :

Alle Audio-, Video- & GameContoller (mit Ausnahme der Soundkarte)
Alle Netzwerkadapter

  • PCI Firmwarehub
  • Microcode-Update Gerät
  • Systemverwaltungs-BIOS Treiber
  • Nummerischer Co-Prozessor
  • Eines der PCI-Standard PCI zu PCI Brücken (Die Soundkarte verwendet eine)
  • PnP Softwaregeräte Ennumerator
  • Programmierbarer Interruptcontroller
  • Systemlautsprecher
  • Systemplatine
  • Systemzeitgeber
  • Terminalgeräre Umleiter
  • Terminal Maustreiber
  • Terminal Tastatur Treiber

Auch die Standard PCI zu USB HostController sollten abgestellt werden.
Selbstverständlich nur soviele wie man braucht, aber eine für die Funkmaus (hinten) und eine für einen für den USB Stick (vorn am Gehäuse) dürfte genügen.
Diese richtig zu identifizieren, kann ein wenig Geduld beanspruchen. Da muss man ausprobieren, welcher Controller für welchen Port zuständig ist.
Sollte das Abstellen eines USB-Ports unbeabsichtigt zu einem gravierenden Problem führen, so kann man die Maßnahme im Abgesichten Modus mit F8 zurückholen.

-und nun zu einigen kritischen "verborgenen" Geräten!
In der Menüleiste oben die Ansicht öffnen. Hier Ausgeblendete Geräte Anzeigen wählen. Nun "Non-Plug-Play" Geräte anzeigen lassen.
Nun erscheint eine Reihe, mit "Karo" ausgezeichnete Treiber. Diese nur ganz vorsichtig de-aktivieren.
Einen nach dem Anderen und immer wieder einen Neustart durchführen und das System testen!

Falls etwas schief geht, dann im Abgesicherten Modus wiederherstellen.
Folgende sollten aber sicher sein :

  • Beep
  • AFD
  • IP Network Adress Translator
  • HTTP
  • TCP/IP Protokol Treiber
  • Remote Access NDIS TAPI Treiber
  • ViaIde
  • Fips



5- Dienste Deaktivieren

Viele Dienste werden beim Boot´en des Computers aktiviert und sorgen im Verborgenen für allerlei Aktivität. Viele dieser Dienste sind in Musikcomputer nicht notwendig und können daher stillgelegt werden.
Jede Funktion eines Dienstes ist ausführlich beschrieben und die Deaktivierung begünstigt die Audioperformance des cMP² Computers.

Systemsteuerung -> Verwaltung -> Dienste.

501a9cf0582f602082012.jpg

Das Fenster zeigt die verschiedenen Dienste an und ob diese gestartet sind.
Wir setzen die meisten der Dienste auf "Manuell" so daß sie weiterhin verfügbar bleiben wenn nötig. Z.B. kann der "Windows Installer" auf Manuell gesetzt werden und bei Installtionsbedarf wieder reaktiviert werden.

Folgende Dienste müssen im cMP²-System beibehalten werden (alle anderen auf Manuell setzen):

  • Arbeitsstations Dienst
  • HID Input Service
  • Plug & Play
  • Shellhardwareerkennung
  • Treibererweiterung
  • Verwaltung Logischer Laufwerke
  • Windows Verwaltung

Einige Dienste werden hartnäckig bleiben, aber dann einfach lassen.
Nach 4-5 Optimierungen der Dienste immer wieder einen Neustart und einen Test des Systems vornehmen!



6- Der Kernel :

Die Änderungen des Kernels sind mit Vorsicht zu implementieren. Bitte keine Fehler in den "Switches" (den Instruktionen via Notepad) machen da diese zum Absturz des Computer führen können. Die Verbesserungen der Audiowiedergabe sind jedoch erheblich.
Jeden "Switch" einzeln anlegen und dem Computer danach immer wieder einen Neustart verpassen.
So gehts:

Systemsteuerung -> Ordner Optionen -> Ansicht.
Hier das Häkchen "Gesicherte System Ordner verstecken" entfernen. Und die Warnung bestätigen.

Dann Systemsteuerung -> Erweitert -> unter "Start & Wiederherstellen" den Knopf Einstellungen drücken. Unter Startup den Knopf Ändern drücken.

Nun öffnet sich der Editor mit folgendem Inhalt :

[boot loader]
timeout=30
default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)WINDOWS
[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)WINDOWS="Microsoft Windows XP Professional" /noexecute=optin /fastdetect


Wir ändern hier die letzte Zeile. Bitte nur einen Eintrag pro Mal und auch keine Buchstabierungsfehler oder falsche Leerzeichen !

Erst den
"/noexecute=optin" mit "/noexecute=alwaysoff" ersetzen. Speichern und Neustart des Computers.

Danach fügen wir der Zeile folgenden "Swich" hinzu : /timeres=9766

Damit sieht die Zeile so aus : .....="Microsoft Windows XP Professional" /noexecute=alwaysoff /fastdetect /timeres=9766

Neustart.

Danach fügen wir der Zeile einen weiteren "Swich" zu : "/nodebug"

Neustart.

Der letzte Switch heisst so : "/pcilock"

Damit sollte die gesammte Zeile so aussehen :

....WINDOWS="Microsoft Windows XP Professional" /noexecute=alwaysoff /fastdetect /timeres=9766 /nodebug /pcilock


Neustart des Computers.

Achtung! diese Maßnahmen nicht an DELL-Computern implementieren.




7- Die Registrierungsdatenbank (Registry) :

Die Registry ist das Rückrat des Computers und konfiguriert beim Booten alle Programme und Arbeitsweisen des Systems.
Der Zugriff darauf ist wie folgt :

Startmenü -> Ausführen.
Hier das Wort "Regedit" eintragen und Eingabe drücken.


7.1- Programme Beschleunigen

Im rechten Teil des Fensters den Ordner "HKEY_CURRENT_USER" öffnen und folgende Ordner mit dem + Zeichen öffnen : ControlPanel -> Desktop.
Im linken Fenster den Eintrag : MenuShowDelay finden und mit doppelt-klick öffnen.

Den Wert von "400" auf "0" ändern.



500db203c73c323072012.jpg



7.2- Windows PreFetcher

Der Pre-Fetcher instruiert Windows
beim Booten auf häufig benutzte Programme und bereitet diese auf schnellen Zugriff vor. Das wird nicht benötigt!

Gehe zu
HKEY_CURRENT_MASHINE -> SYSTEM -> CurrentControlSet -> Control -> SessionManager -> MemoryManagement -> PrefetchParameters.

Den Eintrag "EnablePrefetcher" (rechts) mit doppeltklick öffnen und den Wert auf 0 setzen.

Danach den Editor schließen und im Laufwerk C: folgende Datei finden :
C:WINDOWSPrefetch.
Den Inhalt dieser Datei Löschen.


7.3- Sprachblasen entfernen :

Gehe zu :
HKEY_CURRENT_USER -> Software -> Microsoft ->Windows -> CurrentVersion -> Explorer -> Advanced.

Nun den Mauszeiger auf den rechten Abschnit des Fensters führen und einen rechts-klick. Hier  Neu-> DWORD wählen.
Diesen neuen Eintrag folgend benennen : EnableBalloonTips
Den Eintrag doppelt-klicken und den Wert auf 0 setzen.


7.4- Letztes NTFS Update deaktivieren

Gehe zu : HKEY_LOCAL_MACHINE ->Control -> CurrentControlSet -> Control -> FileSystem.
NtfsDisableLastAccessUpdate und den Wert auf 1 setzen.
Sollte dieser Eintrag nicht vorhanden sein, so bitte diesen Schlüssel (wie oben) als neues DWORD anlegen und als
NtfsDisableLastAccessUpdate benennen. Auch den Wert auf 1 setzen.


7.5- Zeitschlitzen des Präemptiven Multitaskings ändern.

Gehe zu :
HKEY_LOCAL_MACHINE -> CurrentControlSet -> Control -> PriorityControl -> Win32PrioritySeparation
Den Wert von 18 auf 28 ändern.
Im Hexidecimal wird die Änderung als 0x00000028(40) angezeigt.


7.6- Bildschirmschoner deaktivieren

Gehe zu : HKEY_USERS_DEFAULT -> Controlpanel -> Desktop und den Schlüssel ScreenSaveActive von 1 auf 0 setzen.



7.7- USB Polling

Jeder USB Controller hat eine Datenrückfrage der angeschlossenen Geräte. Diese Rückfrage hat ein Intervall von 1Millisekunde und generiert dabei einen dateninduzierten Jitter von genau 1000Hz. In dieser Maßnahme verändern wir diese Rückfrage auf 5 Millisekunden und verschieben
damit diesen Jitter aus dem sensiblen Frequenzbereich von 1kHz.

Gehe zu :
HKEY_LOCAL_MACHINE -> System -> CurrentControlSet -> Control -> Class und finden den Ordner
36FC9E60-C465-11CF-8056-444553540000 (0000)

Auch hier fügen wir einen neuen Schlüssel (DWORD) ein mit einem  rechts-click auf den rechten Teil des Fensters. Diesen Schlüssel IdleEnable benennen und Wert auf 1 setzen.
Diesen Vorgang nun in allen folgenden Ordner (indem der Schlüssel "Controller" vorhanden ist) wiederholen. Das sind 7-9 Ordner :
(0000), (0001), (0002) usw.

Neustart.



8- AWE (Address Windowing Extension)

Das AWE ist eine Änderung der RAM Speicher Allocation im System. Dabei erhält cPlay einen bevorzugten und vergrößerten Zugriff auf den RAM. Dies beeinträchtigt Windows geringfügig und lässt z.B. während des Laden von Daten den Mauszeiger ein wenig zappeln.
AWE wird in der Diagnosenanzeige (falls erfolgreich implementiert) ausgewiesen.

So geht's, bitte absolut korrekt arbeiten:

Im Startmenü -> Ausführen "mmc" reinschreiben. OK drücken.
In der Menüleiste unter Datei Snap-in Hinzufügen/Entfernen wählen.
Hinzufügen wählen.

500e5a6a68a2e24072012.jpg

Gruppenrichtlinien Objekt Editor anklicken.
Hinzufügen klicken.
Beenden wählen.
Mit OK bestätigen.


Nun : Lokale Computer Richtlinien -> Computer Konfiguration -> Windows Einstellungen -> Sicherheits Einstellungen -> Lokale Richtlinien -> Benutzer Rechte Richtlinien.
Rechts nun den "Seiten im Speicher festlegen"-Schlüssel doppelt-klicken.


500e61776129c24072012.jpg

"Anwender / Gruppen hinzufügen" -Knopf drücken.
"Objekt Typen" -Knopf drücken.

Häkchen bei Gruppen aktivieren,
und bei Anwender und Sicherheitsprinzipien de-aktivieren.
Wie im Bild unten.

500e65761b02424072012.jpg

Im weißen Feld das Wort "Administratoren" eingeben.

500e6a3b88a8224072012.jpg

-und mit OK bestätigen.
Übernehmen drücken und nochmals OK.
In der Menüleiste oben, nun Speichern und Beenden.
Neustart des Computers.


Wenn alles geklappt hat, dann im Konfigurationsmenu von cPlay das AWE einschalten und "Diagnose" aktivieren. Das Diagnosefeld beim Anlauf von cPlay, wird das AWE als "successful" bezeichnen.
Falls die Diagnose "AWE failed" anzeigt, den Vorgang nochmals genau durchführen.



9- XPlite

Das (gebührenpflichtige) XPlite ist ein Programm, das eine weitere Möglichkeit bietet, Windows zu verkleinern und damit effektiver zu machen.
Manche Maßnahmen in XPlite überschneiden sich ein wenig mit denen, die wir schon ausgeführt haben.
Die avancierte Alternative ist, das (kostenfreie) nLite zu verwenden.
nLite ist ein Program, das vor der Installation die XP Installations Disk von den selben Teilen wie XPlite befreit. Somit werden die ausgewählten Programme/Module erst gar nicht auf dem Computer installiert.

XPlite ist jedoch mit Vorsicht zu genießen denn es ist ratsam, nicht alles auf einmal zu vollziehen und Schritt für Schritt vorzugehen.
Immer wieder mal den Computer neustarten und ggf. testen
Das Entfernen folgender Programme/Module können als sicher bezeichnet werden :

  • Accessibillity Options
  • Communication and Messageing
  • Games
  • Internet Information Services
  • Internet Utillities
  • Multimedia
  • Server Components
  • System Services
  • System Tools & Utillities

Lediglich bei "Operation System Options" und "Accessories" muss individuell ausgewählt werden.
Folgende können entfernt werden :

  • Calculator
  • Clipbook Viewer
  • Default my Pictures
  • Desktop Wallpaper
  • Document Templates
  • Beide Screensavers
  • Wordpad
  • Servicepack source Files
  • Clear the File Protection DLL Cache
  • Clear the Prefetch Cache (haben wir bereits)
  • Extra Fonts
  • Help & Support Center
  • Microsoft Agent
  • Microsoft Speach API
  • Out of Box Experience
  • TWAIN
  • User Avatars


... und nochmals ... nicht alles auf einmal und immer wieder einen Neustart!



10- Minlogon

Das Minlogon ist die (mit Abstand) ergiebigste Audiomaßnahme im Katalog der
cMP²-Optimierungen.
Mit dieser Maßnahme ersetzen wir das Microsoft "Winlogon" mit dem embedded Typ "Minlogon" im System32.
Das Minlogon ist in Windows für Industrieanwendungen und als Automatisierungssoftware unter XP konzepiert. Sie ersetzt die wichtige Winlogon-Systemdatei, die Windows für das Verwalten der Sicherheits- und Anmeldefunktionen von XP steuert.
Das Minlogon reduziert das ganze Betriebssystem über 50%, und die Audioqualität des Computers erlebt einen spektakulären Sprung nach deutlich mehr Transparenz und 3-Dimensionalität.
Da Microsoft nicht gerne sieht, daß Ihr Sicherheitssystem umgangen wird, ist die Winlogon-Datei im System vom "Windows File Protection" (WFP) gesichert.
XPlite ist hier die einfachste Methode WFP zu deaktivieren.

Hierfür einfach auf Disabled setzen und Apply drücken.

500e87e92cdf224072012.jpg

Ganz Wichtig : Das WFP muss deaktiviert bleiben.
Auch nach dem erfolgreichen Ersetzen von Winlogon/Minlogon.
Ansonsten stürzt der Computer sofort ab.
Es ist sehr empfehlenswert,
vorab ein funktionierendes Back-Up der Festplatte  zu sichern, denn die Maßnahme ist risikant.

So wird Minlogon implementiert:


Erst die Minlogon Datei runterladen. Hier bei thuunPE

Nach dem extrahieren der Datei enthält sie das Minlogon 23,8KB (links), eine Setup Datei (mittig) und eine Cab.Datei 8,05KB (rechts).
 
500e8cd8117a024072012.jpg

Gehe zu : C:WINDOW/System32 und finde dort das "Winlogon" (eine Datei von 496 KB).
Diese Datei umbenennen in: winlogon.bak

Dann die Minlogon-Datei in den Systemordner32 einfügen und diesen umbenennen in: winlogon

Systemdatei32 schließen und auf dem Desktop die Cab. Datei (minlogon209170) doppelt-klicken um die Registrierung der Änderung durchzuführen.

Neustart des Systems.

Der Computer startet nun (dauert vielleicht ein wenig länger) unter der Anmeldung von .Default und nicht länger unter dem Namen des Administrators. Dies bedeutet, daß Ordner und Dateien vom Desktop verschwunden sind und der Bildschirm Hintergrund auf die alte Windows-Wiese zurückkehrt.
Der Hintergrund kann über Anzeige wieder auf Schwarz gesetzt werden.


Damit ist Minlogon erfolgreich implementiert.



11- BIOS :


Das BIOS ist das Menü des Mainboards (also die Platine des Computers).
Das für cMP² empfohlenen Gigabyte-Board wurde gewählt, da es sich um die aktuellste, schnellste und zugleich sparsamste Ausführung des Gigabyte Portfolio handelt und weil es für unsere Audioanwendung wenige special Features aufweist.
Gigabyte gilt bei den Computerfreaks als der "Mercedes" und bietet schon immer avancierte Einstellmöglichkeiten, sowie hochwertige Einzelkomponenten und tadellose Fertigung.


Zum Aufrufen des BIOS muss der Computer neu gestartet werden, und beim Booten gleichzeitig die Taste "Entfernen" (Entf) gedrückt werden : dann erscheint das Menü des BIOS.
Um das BIOS zu verlassen drückt man F10 und bestätigt/speichert evt. Änderungen.
Das BIOS kann nur mit den Pfeilen der Tastatur; der "Eingabe" und dem "Esc" (Escape) gesteuert werden.


50105e6bb452125072012.jpg

Wir beginnen mit dem M.I.T. Current Status:

50105da4360cc25072012.jpg

-und setzen die
CPU Clock Ratio auf 16x.
Damit drosseln wir die Taktfrequenz des Prozessors von 2.5GHz auf 1.6GHz. Die Änderung wird in hellblau ausgewiesen.


503484d4cb4bd22082012.jpg

Nun einen Schritt nach unten zu Advanced CPU Core Features und setzen hier folgendes:

  • Intel Turbo Boost Technology -disable
  • CPU Multithreading -disable
  • CPU Enhanced Halt -disable
  • C3/C6/C7 State Support -disable
  • CPU EIST -disable
  • CPU Thermal Monitor -disable

Advanced Frequency Settings:

  • System Memory Multiplier (SPD) auf 8.0
  • Performance Enhance auf Auto
  • DRAM Selectable: Quick
  • Channel Interleaving: Disabled
  • Rank Interleaving: Disabled
  • BLCK/DMI/PEG Clock Control: Disabled
  • Internal Graphics Clock 1100: Auto

Da wir nur einen RAM Riegel verwenden, (am besten ist der Riegel im Slot am nahesten zum CPU einzusetzen), weist das BIOS nur Channel A aus.
Unter Channel A Timming Settings können wir die Latenz des RAMs verändern. Je nach RAM Typ können hier weitere Experimente mit Einstellungen vorgenommen werden.
Folgende Einstellung ist für die empfohlene Kingston Hyper X sicher :

  • CL -5
  • RCD -6
  • RP -6
  • RAS -15
  • CMD -1

Advanced Voltage Settings:

  • Dynamic Vcore Settings -0.180 V
  • QPI / Vtt Voltage  0,940 V
  • Graphics DVID -0,170 V
  • PCH Core  0,940 V
  • DRAM Voltage 1,320 V

Miscellanous Settings:

  • Isochrounous Support: disabled
  • Virtualisazion Technology: disabled

Advanced BIOS Settings:

  • Quick Boot:Disabled
  • EFI CD/DVD Boot Option: Auto
  • Password Check: Setup
  • HDD S.M.A.R.T. Capabillity: Disabled
  • Limit CPUID: Disabled
  • No-Execute Memoy Protect: Disabled
  • Delay for HDD: (0)
  • Full Screen Logo Show: Disabled
  • Init Display First: Onboard
  • Onboard VGA: Always Enable
  • On-Chip Fram Buffer Size: 32MB+2MB for GTT


Integrated Peripherals:


  • SATA AHCI Mode: IDE
  • SATA Port0-1 Native Mode: Disabled
  • USB Controllers: Enabled
  • USB Legacy Function: Disabled
  • USB Storage Function: Disabled
  • Anzilla Codec: Disabled
  • Onboard H/W LAN: Disabled
  • Onboard LAN Boot ROM: Disabled
  • Onboard USB 3.0 Controller Disabled
  • Onboard Serial Port 1: Disabled
  • Onboard Parralell Port: 37B/IRQ7
  • Parallel Port Mode: SPP


Power Management :


  • ACPI Suspend Type: S1(POS)
  • Soft-Off by PWR-BTTN: Instant Off
  • PME Event Wake Up: Disabled
  • Power on by Ring: Disabled
  • Resume by Alarm: Disabled
  • HPET Support: Disabled
  • Power on by Mouse: Disabled
  • Power o by Keyboard: Disabled
  • AC Back Function: Soft-Off
  • ErP Support: Disabled


50349681b813f22082012.jpg


PC Health Status

  • Reset Case Open Status: Disabled
  • CPU Warning Temperature: Disabled
  • CPU FAN Fail Warning: Disabled
  • SYSTEM FAN Fail Warning Disabled
  • CPU Smart FAN Control: Disabled


F10 drücken und die Einstellungen speichern.
Die BIOS Einstellungen sollten alle auf einmal implementiert werden
und können mit dem Programm CPU-Z verifiziert werden.
Danach kann der Lüfter des Prozessors abgezogen werden.
Für weitere Sicherheit sollte man im BIOS die Temperaturanzeigen einige Male nach Betrieb kontrollieren.





                                            
                                          503b6ff348ece27082012.jpg

 
Panel title
Antal besøg: 16236

Lav en gratis hjemmeside på Freewebsite-service.com

Editing

-0,50669097900391sekunder